So nutzen Sie diese Seite: Maßgeblich sind der Referenzbereich, die Einheit und die Hinweise des untersuchenden Labors. Ein einzelner Wert stellt keine Diagnose dar.
Was wird untersucht?
Natrium ist der wichtigste Elektrolyt außerhalb der Zellen. Es ist an Wasserhaushalt, Blutdruck sowie Muskel- und Nervenfunktion beteiligt.
Warum kann der Test angefordert werden?
Die Messung kann Teil von Routineprofilen oder der Abklärung von Flüssigkeitsmangel, Wasserüberschuss, neurologischen Beschwerden sowie Nieren-, Herz- oder Hormonerkrankungen sein.
Wie wird das Ergebnis eingeordnet?
Niedrige oder hohe Werte werden mit dem Flüssigkeitszustand und manchmal mit Urinwerten und Osmolalität beurteilt. Auch die Geschwindigkeit der Veränderung ist wichtig.
Was kann das Ergebnis beeinflussen?
Wasseraufnahme und -verlust, Erbrechen, Durchfall, Diuretika, hoher Blutzucker, Nieren-, Herz- oder Hormonerkrankungen und Infusionsbehandlungen können Natrium verändern.
Wie geht es weiter?
Vergleichen Sie den Wert mit dem Referenzbereich und der Einheit auf Ihrem Befund. Für die Einordnung sind Anlass der Untersuchung, Beschwerden, Vorerkrankungen, Medikamente und weitere Laborwerte wichtig. Ändern Sie eine Behandlung nicht eigenständig.
Quelle
Deutschsprachige Bildungsinformation, erstellt anhand des niederländischen Ausgangsartikels und der oben genannten Referenz. Medizinische Sprach- und Fachprüfung vor Freigabe erforderlich. Letzte Aktualisierung: August 2026.