So nutzen Sie diese Seite: Maßgeblich sind der Referenzbereich, die Einheit und die Hinweise des untersuchenden Labors. Ein einzelner Wert stellt keine Diagnose dar.
Was wird untersucht?
Die alkalische Phosphatase, kurz AP, bezeichnet eine Gruppe von Enzymen, die vor allem in Leber, Gallenwegen und Knochen vorkommen. Auch Plazenta und Darm können zum gemessenen Wert beitragen.
Warum kann der Test angefordert werden?
Die AP kann Teil einer Leberdiagnostik sein oder bei Verdacht auf Knochenveränderungen gemessen werden. Häufig erfolgt die Beurteilung zusammen mit GGT, ALT, AST, Bilirubin und dem klinischen Zusammenhang.
Wie wird das Ergebnis eingeordnet?
Ein erhöhter Wert zeigt nicht allein, aus welchem Organ er stammt. Begleitwerte und in besonderen Fällen Isoenzyme können helfen, eine hepatobiliäre von einer knöchernen Ursache zu unterscheiden.
Was kann das Ergebnis beeinflussen?
Wachstum bei Kindern und Jugendlichen, Schwangerschaft, Knochenheilung, Leber- und Gallenwegserkrankungen sowie bestimmte Medikamente können den Wert verändern.
Wie geht es weiter?
Vergleichen Sie den Wert mit dem Referenzbereich und der Einheit auf Ihrem Befund. Für die Einordnung sind Anlass der Untersuchung, Beschwerden, Vorerkrankungen, Medikamente und weitere Laborwerte wichtig. Ändern Sie eine Behandlung nicht eigenständig.
Quelle
Deutschsprachige Bildungsinformation, erstellt anhand des niederländischen Ausgangsartikels und der oben genannten Referenz. Medizinische Sprach- und Fachprüfung vor Freigabe erforderlich. Letzte Aktualisierung: August 2026.