So nutzen Sie diese Seite: Maßgeblich sind der Referenzbereich, die Einheit und die Hinweise des untersuchenden Labors. Ein einzelner Wert stellt keine Diagnose dar.
Was wird untersucht?
Der Hämatokrit gibt an, welchen Anteil des Blutvolumens die roten Blutkörperchen einnehmen. Er ist meist Bestandteil des Blutbildes.
Warum kann der Test angefordert werden?
Der Wert kann bei der Beurteilung von Anämie, Blutverlust, Flüssigkeitsmangel und Erkrankungen mit erhöhter Erythrozytenmasse helfen.
Wie wird das Ergebnis eingeordnet?
Der Hämatokrit wird zusammen mit Hämoglobin, Erythrozytenzahl und Erythrozytenindizes beurteilt. Auch Veränderungen des Plasmavolumens beeinflussen ihn.
Was kann das Ergebnis beeinflussen?
Flüssigkeitshaushalt, Höhenaufenthalt, Rauchen, Schwangerschaft, Blutung, Transfusion und Probenhandhabung können den Wert verändern.
Wie geht es weiter?
Vergleichen Sie den Wert mit dem Referenzbereich und der Einheit auf Ihrem Befund. Für die Einordnung sind Anlass der Untersuchung, Beschwerden, Vorerkrankungen, Medikamente und weitere Laborwerte wichtig. Ändern Sie eine Behandlung nicht eigenständig.
Quelle
Deutschsprachige Bildungsinformation, erstellt anhand des niederländischen Ausgangsartikels und der oben genannten Referenz. Medizinische Sprach- und Fachprüfung vor Freigabe erforderlich. Letzte Aktualisierung: August 2026.